Idee des Freiwilligendienstes MaZ – Missionar*in auf Zeit

"Wenn du gekommen bist, um mir zu helfen, 
dann vergeudest du deine Zeit. 
Doch wenn du gekommen bist, 
weil du verstanden hast, 
dass deine Befreiung unauflösbar 
mit meiner Befreiung verbunden ist, dann: 
lass uns gemeinsam an die Arbeit gehen!" 
- von Dr. Lilla Watson -

Dieser Ausspruch bringt die Vision des Freiwilligendienstes Missionar*in auf Zeit auf den Punkt. Unter Mission verstehen wir den Traum von der Einen Welt, in der es keine Gewinner und Verlierer, sondern nur Geschwister gibt. Biblisch ausgedrückt ist es die Vision vom Reich Gottes.

Jahrhundertelang war das Verhältnis des globalen Nordens und Südens von Eroberung, Unterdrückung und Abhängigkeit geprägt. Mission heute bedeutet, im Bewusstsein dieser Vergangenheit, neue Wege zu suchen, Solidarität zu leben. Die eigene Perspektive durch die Begegnung und im Dialog mit Anderen zu erweitern, und so gemeinsam an der Gestaltung einer Welt mitzuwirken, in der alle leben können.  

Im Mit-Leben, Mit-Arbeiten, Mit-beten ermöglicht dieser Freiwilligendienst interkulturelle und spirituelle Lernerfahrungen sowie eine Weiterentwicklung der Persönlichkeit.

Eine persönliche Begleitung ist uns dabei wichtig, genauso wie die Bereitschaft der Freiwilligen, sich auf Neues einzulassen und gemeinsam einen spannenden Einsatz zu gestalten. 

MaZ trotz Corona?

Juli konnte 2020 leider nicht ausreisen und hat sich dennoch für einen MaZ-Einsatz innerhalb Deutschlands entschieden.

Was sie gemacht hat und was MaZ für sie bedeutet, davon berichtet das Video.

MaZ ist für mich...

...die Welt durch andere Augen zu sehen, der richtige Weg, Mensch sein.
- Paul

MaZ ist für mich...

...andere Seiten an mir selbst zu entdecken, an meine Grenzen zu stoßen, einen Sinn zu haben.
- Lara