Editorial der aktuellen Ausgabe

Liebe Angezogene, lieber Anziehender!

Es gibt vieles im Leben, wozu wir uns hingezogen fühlen. Passt es da, dass der Duden „anziehend“ als „ein reizvolles attraktives Äußeres“ erklärt?! Schon Platon geht weit über das Äußere hinaus und sieht den Menschen angezogen von geistigen Ideen, vom umfassend Schönen und Guten. 

Wenn wir an einem kalten Winterabend mit einem Lieblingsmenschen heißen Tee trinken und gute Gespräche führen, ist das von außen gesehen ein schönes Bild. Aber was daran wichtig ist, liegt auf einer anderen Ebene: Es ist die Beziehung der beiden. Es sind die gemeinsamen Visionen. Es sind die geteilten Werte. 

Platon legt mit der Behauptung, dass wir von Größerem angezogen werden, nicht nur eine philosophische Spur, sondern auch eine spirituelle. Das konkrete Gesicht ist vielfältig: im Einsatz für Kunst, für Gerechtigkeit, für die Bewahrung der Schöpfung. Dem nachzugehen, was uns anzieht, macht das Leben reicher, vermag den Alltag zu durchbrechen, lässt uns über das Gewohnte hinausgehen. Auch wenn wir gerne beim Gewohnten bleiben – gleich und gleich gesellt sich gern –, menschlich gesehen wachsen wir vor allem durch das Fremde.

Wie facettenreich dieses Thema ist, haben die Autorinnen des in:spirit-Magazins beleuchtet. Viel Freude beim Lesen.

Lass dich vom Unbekannten in diesem Magazin anziehen!
Sr. Christine Müller & Steffi Mager

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